Hinter fragFINN steht eine so genannte Whitelist
von kindgerechten Internetseiten. Ziel ist es, einen geschützten
Surfraum im Internet zu schaffen, der für Kinder im Alter von 8-12
Jahren interessant und unbedenklich ist. Kinder sollen mit Hilfe der
Angebote der Whitelist Medienkompetenz
erwerben, indem sie das Internet entlang ihrer Interessen und
Bedürfnisse in seiner Breite und Vielfalt nutzen können. Damit sollen
Kinder für einen aktiven und kompetenten Umgang mit dem Medium Internet
gestärkt werden.
Kinder müssen die Angebote finden, die für sie geeignet und gemacht
sind! Über die Internetplattform fragFINN können Kinder die zahlreichen
und vielfältigen Angebote der Whitelist
durchstöbern. FragFINN präsentiert täglich aktualisierte Surftipps sowie Links zu kindgerechten
Nachrichten, Chats und Kinderthemen.
Mit Hilfe einer Kinderschutzsoftware können Eltern und Pädagogen den
Computer so konfigurieren, dass Kinder nur auf diesen überprüften
Seiten surfen können. Stoßen die Kinder auf ein Angebot, dessen
Unbedenklichkeit (noch) nicht geprüft ist, wird ihnen erklärt, warum
der Aufruf gesperrt ist. Kinder haben dann die Möglichkeit, dem Team diese Internetseite zur Aufnahme auf die Whitelist vorzuschlagen.
Damit die fragFINN-Whitelist kontinuierlich wächst, können Domainbetreiber kindgeeignete Websites für die Aufnahme in die Whitelist
vorschlagen. Auch Privatpersonen - Lehrer, Eltern und natürlich auch
Kinder - sind eingeladen, Seiten zur Aufnahme in die Liste
vorzuschlagen.
In die Whitelist werden nur unbedenkliche
Angebote aufgenommen. Es handelt sich dabei nicht immer um spezielle
Kinderangebote. Das wesentliche Auswahlkriterium besteht darin, dass
die Sicherheit des Kindes gewährleistet ist. Ein Team von
Medienpädagogen beim fragFINN e.V. stellt die Whitelist
zusammen, ergänzt und kontrolliert diese regelmäßig. Damit ein
Internetangebot in die Liste aufgenommen werden kann, muss dieses
bestimmte Anforderungen erfüllen (z.B. klare Trennung von
redaktionellem Inhalt und Werbung).
fragFINN startete Ende 2007 zunächst als Projekt unter dem Dach der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) e.V. im Rahmen der Initiative "Ein Netz für Kinder" des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mit Gründung eines eigenständigen Vereins hält fragFINN an dem Ziel fest, das Vertrauen von Kindern, Eltern und Pädagogen in das Medium Internet zu stärken. Der Verein wird sich auch künftig für einen positiven Jugendmedienschutz und eine Stärkung der Medienkompetenz von Kindern engagieren.
Die Gründungsmitglieder
Der Verein wird finanziert von den Gründungsmitgliedern AOL Deutschland, Cybits AG, Deutsche Telekom AG, Egmont Ehapa Verlag, 1&1, GMX, Google Germany, Microsoft Deutschland, Telefonica O2 Germany, Symantec Deutschland, TESSLOFF VERLAG, Super RTL, Vodafone Deutschland und WEB.DE sowie unterstützt vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), dem Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco), der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) und dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT).