- Mindestalter: 13 Jahre laut Servicebestimmungen von Snap. Konten von Jüngeren werden gelöscht, sobald Snap davon erfährt.
- Bis 16 müssen Eltern zustimmen (Art. 8 DSGVO).
- 13- bis 17-Jährige haben Teen-Schutz: Kontakt nur mit bestätigten Freunden und Telefonkontakten, Standort aus. Das lässt sich nicht abschalten.
- Öffentliche Beiträge (Spotlight, öffentliches Profil) frühestens ab 16.
- Das Geburtsdatum muss beim Anmelden stimmen. Laut Snap können 13- bis 17-Jährige es später nicht mehr ändern.
Was mit 13, 16 und 18 gilt
Snapchat-Funktionen nach Alter
| Funktion | 13–15 Jahre | 16–17 Jahre | ab 18 |
|---|---|---|---|
| Wer das Kind kontaktieren kann | nur bestätigte Freunde + gespeicherte Telefonkontakte (nicht erweiterbar) | wie 13–15 | einstellbar |
| Freundesliste | privat | privat | privat (Standard) |
| Markieren in Snaps/Storys | nur durch Freunde | nur durch Freunde | einstellbar |
| Standort auf der Snap Map | aus (Standard), nur mit Freunden teilbar | wie 13–15 | wie 13–15 |
| Öffentliches Profil, Spotlight-Uploads | nicht verfügbar | möglich, standardmäßig aus | verfügbar |
| Family Center (Eltern) | ja | ja | – |
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Quelle: Snapchat für Eltern: Safeguards for Teens; parents.snapchat.com FAQ; medien-kindersicher.de (Version 13.79.1.0) · Stand 25.09.2026
Family Center: was Eltern sehen und was nicht
Das Family Center ist die Elternfunktion in der Snapchat-App. Eltern brauchen dafür ein eigenes Snapchat-Konto und laden ihr Kind ein; das Kind muss zustimmen.
- Sehen: die Freundesliste des Kindes und mit wem es in den letzten sieben Tagen geschrieben hat.
- Standort anfragen und die Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen des Kindes ansehen.
- Verdächtige Konten melden, auch ohne dass das Kind davon erfährt.
- Nicht sehen: die Inhalte von Snaps und Chats.
Einrichten: in der App auf Profil › Einstellungen › Family Center. Beide Seiten können das Family Center jederzeit verlassen.
Diese Einstellungen gemeinsam prüfen
- Standort: Einstellungen › Meinen Standort anzeigen auf Nur ich (Geistmodus). Standard ist aus, prüfen Sie es trotzdem.
- Mich kontaktieren: Freunde.
- Meine Story anschauen: Freunde oder eine eigene Auswahl.
- Aktivitätsanzeige ausschalten, damit andere nicht sehen, wann das Kind online ist.
- Sicheres Passwort (mind. 12 Zeichen) und Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten.
Menünamen nach medien-kindersicher.de, getestete Version 13.79.1.0.
Flammen, Streaks und verschwindende Snaps
Schicken sich zwei Freunde täglich Snaps, erscheint ein Flammen-Symbol mit der Zahl der Tage (Snapstreak). Reißt die Kette ab, ist die Flamme weg. Für viele Kinder entsteht daraus der Druck, jeden Tag etwas zu schicken, auch im Urlaub oder krank. Sprechen Sie das offen an und vereinbaren Sie, dass eine verlorene Flamme kein Drama ist.
Weitere Funktionen, die Eltern kennen sollten: Im Entdecken-Bereich laufen Inhalte von Influencern und Medien; Spotlight zeigt Kurzvideos ähnlich wie TikTok; My AI ist ein eingebauter KI-Chatbot.
Ist Snapchat für mein Kind geeignet?
- Nutzen die engen Freunde Ihres Kindes Snapchat wirklich zum Schreiben, oder reicht der Messenger, den es schon hat?
- Kann es mit dem Streak-Druck umgehen?
- Ist klar, dass Fotos nicht wirklich verschwinden?
- Stimmt es dem Family Center zu?
Weitere Plattformen: WhatsApp · TikTok · Instagram
Häufige Fragen
Ist Snapchat ab 12 erlaubt?
Nein. Snapchat ist ab 13. Findet Snap heraus, dass ein Konto einem jüngeren Kind gehört, wird es gelöscht, inklusive der Daten.
Warum ist Snapchat erst ab 13?
Wie bei den meisten US-Plattformen stammt die Grenze aus dem US-Datenschutzgesetz COPPA, das Daten von Kindern unter 13 besonders schützt.
Können Eltern Snapchat kontrollieren?
Teilweise, über das Family Center: Freundesliste, Gesprächspartner der letzten sieben Tage, Standortanfrage, Einstellungen. Inhalte von Nachrichten sehen Eltern nicht.
Kann mein Kind sein Alter bei Snapchat ändern?
Laut Snap können 13- bis 17-Jährige mit bestehendem Konto ihr Geburtsdatum nicht ändern. Deshalb ist es wichtig, das Konto von Anfang an mit dem echten Datum anzulegen.
Ist Snapchat ab 14 geeignet?
Rechtlich ja, mit Zustimmung der Eltern. Ob es passt, hängt vom Kind ab: vom Umgang mit Streaks, mit Fotos und mit Kontakten. Das Family Center hilft beim Einstieg.
Quellen
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